875 Jahre Geschichte

JahrEreignis 
1151Erste urkundliche Erwähnung 
1430Die Hussiten erobern den Ort 
1438 Eroberung Stadtsteinachs durch die Brüder Hans und Fritz von Waldenfels  
1439 wurde den Stadtsteinachern von ihrem Fürsten, dem Bischof Antonius von Rotenhan, die Steuern auf 10 Jahre erlassen „weil er sich zu Herzen genommen, wie seine armen Leute zu Stadtsteinach von den Waldenfelser Rittern gebrandschatzt wurden“.  
1464 Eroberung Stadtsteinachs durch den Marktgrafen Achilles.  
 Im gleichen Jahre befreite Bischof Georg von Schaumburg die Stadt Stadtsteinach wegen „ausgestandener Kriegsleuften“ auf 10 Jahre von aller Landsteuer.  
1525 Zerstörung der Nordeck im Bauernkrieg.  
1552 (14. Okt.) Eroberung Stadtsteinachs durch Markgrafen Aloibiades von Brandenburg-Culmbach, der dabei 20 Landsknechte verlor.  
1634 im 30-jährigen Krieg, schlug der kaiserl. General-Wachtmeister Lamboi sein Lager zu Stadtsteinach auf und liese von hier aus Kulmbach zur Übergabe auffordern.  
1639 berichtet die Gotteshausrechnung von Kirchenräubereien.  
1646 lagen Croaten in Stadtsteinach.  
1690Neubau der Marienkapelle 
1720Das Pfarramt wird erbaut 
1750Errichtung des Bezirksgebäudes (später Landratsamt) 
1772 teilt Pfarrer Eschbaumer der fürstbischöfl. Regierung mit, daß von 1771 ab, wo die Pest begonnen hat, 84 Personen gestorben und noch 250 krank sind.  
1783 Errichtung des Hochofens am Unteren Hammer. Es wurden jährlich 1000 Zentner Eisen verfertigt, die „im Land“ und nach Kulmbach zu abgesetzt wurden, wo auf Grund eines Vertrages von 1787 zollfreier Eingang gesichert war.  
1785Einweihung der Pfarrkirche 
1798Großer Brand der östlochen Häuserreihe am Marktplatz 
1803Ende des heiligen Römischen Reiches Deutscher Nationen. Fürstbistum Bamberg und somit auch Stadtsteinach gehen an das Königreich Bayern 
1816 ging das Eisenwerk von Stadtsteinach an den bayerischen Staat über, der ein Bergamt errichtete. Das Werk erlag später der Konkurrenz, wurde eingelegt und in eine Ökonomie umgewandelt.  
1824 waren in Stadtsteinach 343 Familien ansässig. Von den insgesamt 1266 Einwohnern gehörten 1195 dem katholischen und 71 dem evangelischen Glauben an.  
1846 (15. Okt.) Eröffnung des Eisenbahnverkehrs durch Untersteinach.  
1848 Bildung einer Bürgerwehr.  
1864 Großer Brand der Häuserreihe zwischen Bezirksamt und Schule  
1903 (26. Feb.) brannte die Stadtpfarrkirche von 1773 nieder, die bis 1906 durch ein völlig neues Gebäude ersetzt wurde.  
1905Bau einer zentralen Wasserversorgung 
1913 Erbauung der Bahnlinie Untersteinach-Stadtsteinach als Versuch einer ausschließlich Güter befördernden Bahn im Königreich Bayern.  
1914Im ersten Weltkrieg bis 1918 verlieren rund 50 Stadtsteinacher ihr Leben 
1921 Anlegung eines Sportplatzes an der Jahn-Allee.  
1924 Eröffnung der staatlichen Autopost.  
1928 Übernahme der Stromversorgung durch die BELG  
1933GLeichschaltung des Stadtrats im Zuge der Machtübernahme Hitlers 
1935 Restaurierung der Burgruine Nordeck zur Abwendung des gänzlichen Verfalls.  
1936 Fertigstellung des neuen Dienstgebäudes der Kreissparkasse Stadtsteinach.  
1938 Beginn der Bauarbeiten für ein Kinder-Erholungsheim der Deutschen Reichspost.  
1943 Eröffnung des Personenverkehrs auf der Bahnstrecke Untersteinach- Stadtsteinach, der ab April 1945 vorübergehend eingestellt und ab Januar 1947 neu aufgenommen wurde worauf dann die endgültige Stilllegung erfolgte.  
1945Im zweiten Weltkrieg verlieren über 150 Stadtsteinacher ihr Leben 
1945 (13. April) Einmarsch der Amerikaner.  
1946 (04. Jan.) Brand des Schießhauses im Stadtteil Ziegelhütte (Gründung 1861).  
1946 (19. Mai) Einweihung des Kindergartens auf dem Pfarracker am Lehenthaler Weg.  
1946 (01. Sept.) Einweihung des Sportheimes (Domreiterhaus) auf dem Sportplatz des TSV an der Jahn-Allee.  
1948 (31. Jan.) Einweihung des wieder erbauten Schießhauses.  
1949 (31. März) Einweihung des umfangreichen Erweiterungsbaues zum Kreiskrankenhaus Stadtsteiach.  
1951 (01. Juli) Grundsteinlegung für die heutige Schulanlage an der Alten Pressecker Str.  
1951 (08. Juli) Vor 800 Jahren erfolgte die erste urkundliche Erwähnung der Stadt, wofür die Jubiläumsfeierlichkeiten vom 21. Juli bis 23. Juli durchgeführt wurden.  
1951Gründungsstandort des Bundesgrenzschutzes in den Postbauten 
1953 (09. Nov.) Eröffnung der Volksbücherei.  
1957 Bau einer Abwasserbeseitigungsanlage für das gesamte Stadtgebiet.  
1958 Der erste Baulinienplan wurde nach dem Krieg aufgestellt. Die immer noch bestehende große Wohnraumnot konnte damit einigermaßen gemildert werden.  
1961 (24. April) Mit dem Baubeginn des 3. Bauabschnittes des Schulhausneubaus (Hauptgebäude) wurde das größte Projekt der Stadt bis dahin begonnen. Baukosten 820.000,00 DM.  
1962Verlegung des Bundesgrenzschutzes nach Coburg 
1962Die Bundeswehr zieht in die freigewordenen Postbauten ein   
1963 Baureifmachnung des Neubaugebietes „Nordwest“ zwischen Kronacher Straße, der Zaubach, dem Friedhof und dem Schindelbach.  
1964 Baubeginn der Turnhalle mit Lehrschwimmbecken mit einem Bauvolumen von rund 1 Million DM. Einweihung am 14. Mai 1966.  
1967 Der seit September 1967 bestehende Schulversuch mit den Gemeinden Schwand und Zaubach wird in die Form eines Schulverbandes übergeleitet dem später auch noch die Gemeinde Rugendorf beitrat.  
1968 Der Rathausbau wurde begonnen. Einweihungsfeier am 05. Oktober 1969.  
1969Bau von Feuerwehrgaragen am Lehenthaler Weg mit einer Wohnung für einen Feuerwehrangehörigen.  
1970Stadtsteinach wird staatlich anerkannter Erholungsort 
1971Eingemeindung von Zaubach, Triebenreuth und Vogtendorf 
1971Das Sportheim des TSV Stadtsteinach brennt ab 
1972Der Landkreis Stadtsteinach wurde im Zuge der Gebietsreform in Bayern aufgelöst und größtenteils dem Landkreis Kulmbach zugeschlagen 
1973Auflösung des Amtsgerichts 
1974Einweihung des Freibads 
1978Einweihung der Schulsport- und TSV-Anlage 
1978Bau einer vollbiologischen Kläranlage 
1980Umbau des Freibad als Pilotprojekt mit Solarenergie 
1981Ersatzbau des kath. Kindergartrens 
1981Neubau des Campingplatzes 
1989 Einweihung des Heimatmuseums im Sammethaus 
1990Anschluss an die Fernwasserversorgung Oberfranken 
1990Erschließung des Baugebiets Baumgartner Weg - Süd 
1990Errichtung der Caritas-Kurzzeitpflege in der Frankenstraße 
1990Bau der Steinachtalhalle 
1993Erschließung des Baugebiets Roßbachleite (38 Grundstücke) 
1993Einweihung der Stadthalle 
1993Erneuerung der Nagelsbrücke 
1994Neubau des Alten- und Pflegeheims St. Marien durch die Caritas 
1994Errichtung der Bauernmarktscheune 
1995Neubau der Großen Brücke am südlichen Ortseingang 
1996Erschließung des Gewerbegebiets am Bahnhof 
1996Erschließung des Baugebiets Flürlein (36 Bauplätze) 
1997Erneuerung und Umbau der Fachklinik Stadtsteinach 
1997Bau des Radwegs nach Untersteinach 
1997Beginn der Dorferneuerung in Zaubach mit Bau des Kapellenwegs 
1997Der Anschluss von Stadtsteinach an das Erdgasnetz beginnt 
1999Erschließung des zweiten Abschnitt Baugebiet Eichelberg (35 neue Bauplätze) 
2000Sanierung der B303 im Stadtgebiet 
2000Brückenneubau in Unterzaubach 
2001Umgestaltung des Forstamtstraße und des Burggrabens 
2001Abriss und Neubau der Kriegergedächtniskapelle in Zaubach 
2001850-Jahr-Feier von Stadtsteinach 
2008Spatenstich Hochwasserfreilegung - Einweihung 2011 
2009Neubau des Feuerwehrzentrums Stadtsteinach - Einweihung 2012 
2013Der Landkreis Kulmbach führt die alten Kennzeichen u.a. SAN für Landkreis Stadtsteinach wieder ein 
2015Neubau der Schulturnhalle Stadtsteinach - Einweihung 2018 
2018Baubeginn des Mühlenpark an der Wehrstraße - Einweihung 2023 
2018Baubeginn des Jugendraums - Einweihung 2022 
2020Pandemie-Erklärung (WHO) - alle Veranstaltungen und Feste wurden abgesagt 
2020Baubeginn der Ortsumgehung Stadtsteinach - Einweihung 2021 
2020Neubau der BRK Rettungswache im Industriegebiet - Einweihung 2021 
2023Ende der internationalen Notlage (WHO) - die ersten Veranstaltungen und Feste können wieder beginnen 
2024Eröffnung des „Park der Generationen“ in Stadtsteinach - Gekostet haben die Maßnahmen rund drei Millionen Euro, ein Großteil kommt aus Fördertöpfen 
2025Einweihung des Bildungs- und Begegnungszentrum des BRK 
2025Spatenstich Neubau des Kindergarten  
2025Erster Mittelalterfest der Stadt mit über 7.000 Besucher 
2026875-Jahr-Feier von Stadtsteinach 
Ergänzung zur Kurzgeschichte