Fluss- und Teichuferweg 8 km

Parkplatz / Campingplatz – Badstr. – Sandsteinbrücke / B 303 – Hummendorf – B 303 / alt – Heckenweg – Straße Stadtsteinach / Vogtendorf – Campingplatz – Parkplatz / Badstr.

"Unsere" Steinach, die durch Stadtsteinach und Untersteinach fließt, müssten wir zur Unterscheidung jener Steinach, die nahe des Rennsteigs entspringt  und unweit von Redwitz a. d. Rodach in den Main mündet, die "Wilde" Steinach nennen. Ihre Wasser entspringen im Kriegswald bei Helmbrechts und fließen als Grenzbach (als Grenzbächlein) bis an die Landkreisgrenze Hof/Kulmbach, dann als großer Rehbach weiter und vereinigt sich beim Guttenberger Hammer mit dem kleinen Rehbach. Ab der Stelle, wo nahe der Neumühle der Rauschenbach einmündet, wird die "Steinach" geboren, die bis nach Stadtsteinach ein kleines Wanderparadies durchfließt und bei Untersteinach in die Schorgast mündet. Doch auch dieser Rundwanderweg führt durch eine schöne, nur anders gestaltete Landschaft.

Wir beginnen die Rundwanderung am Parkplatz an der Badstraße, überqueren diese und wandern auf dem Wiesenweg zum Radweg, der uns nach links zum Stadtrand und zur B 303 führt. Wir laufen die Straße kurz nach rechts und biegen an der Sandsteinbrücke (1,0 km) an dem Bildstock auf einen Feldweg nach links ein, der uns durch die Tallandschaft führt. Rechts drüben die Hammermühle. Wir laufen dann lange am Ufer der Steinach entlang, wenden uns leicht aufwärts und kommen bald zu den ersten Häusern des Weilers Hummendorf und schließlich zum Schloss Guttenberg gehörenden verlassenen Gut Hummendorf (1,8 km).

Wir laufen am Gutshof vorbei, queren den von Stadtsteinach kommenden Radweg hin zur stillgelegten Straße (B 303), der wir etwa 500 m nach rechts folgen. Nun wandern wir den Wirtschaftsweg nach links, überqueren die "neue" B 303 auf einer Brücke (2,8 km), gehen geradeaus weiter und biegen am ersten Feldweg nach links ab, der uns bis zu einer Wegekreuzung führt. Unterwegs freuen wir uns über den herrlichen Blick auf die schöne, mit Baum- und Buschreihen und Teichen durchsetzte Tallandschaft, auf Stadtsteinach und Untersteinach und die Heckenlandschaft am gegenüber liegenden Berghang.

Wir wandern nach rechts und kommen auf einem Feldweg durch einen von Hecken umrankten Steig zum Waldrand am Fuße der Fränkischen Linie. Am Ende dieses Durchgangs wenden wir uns nach links und gehen am Rande der Fränkischen Linie entlang, bis wir zur Straße Stadtsteinach-Vogtendorf kommen. Wir folgen ihr ins Freie, genießen wieder die beeindruckende Aussicht und folgen, über eine Wegekreuzung hinweg, dem Feld-und Wiesenweg zusammen mit dem Wallfahrerweg durch das weite Tal, am Campingplatz vorbei, zurück zu unserem Ausgangspunkt am Parkplatz an der Badstraße (E-4,2 km).

Die ehemalige Kreisstadt, das Eingangstor zum Frankenwald, wir geprägt durch die erhöht gelegene katholische und evangelische Pfarrkirche, durch den Marktplatz, die Partheimühle, die Marienkapelle, das mauerumschlossene Forstamt, das ehemalige Landratsamt und Teile der gut erhaltenen Stadtmauer mit dem Rundturm.

Auszug aus dem Wanderführer