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Stadtsteinacher Heimatmuseum

Stadtsteinacher Heimatmuseum

Kulmbacher Straße 11

95346 Stadtsteinach

Wer die Kulmbacher Straße in Stadtsteinach hinauffährt, sieht es sofort, das Heimatmuseum von Stadtsteinach. Hinter seiner Fachwerkfassade befinden sich Hunderte von Exponaten - von der Ansichtskarte bis hin zur kompletten Schusterwerkstatt. 

Immer am 1. und 3. Sonntag im Monat und dem darauffolgenden Donnerstag geöffnet.

Außerhalb der Öffnungszeiten können Gruppenbesuche nach vorheriger Anmeldung durchgeführt werden.

Gruppenanmeldung unter der Telefonnummer: 09225/9578-0 oder -24

Der Besuch des Museums sowie Gruppenführungen sind gebührenfrei !

 

Am 11. September findet der "Tag des offenen Denkmals" statt, aus diesem Grund ändert sich die allgemeine Regelung der monatlichen Öffnungszeiten des Museums.

 

 

Für die in der Vorbereitung befindende Sonderausstellung, die vom 27. Nov. 2016  bis 08. Jan. 2017 im Stadtsteinacher Heimatmuseum zu sehen sein wird, werden noch ansprechende Exponate benötigt. Sollten Sie Weihnachtsteller aus verschiedenen Generationen besitzen und bereit sein diese der Sonderausstellung zur Verfügung zu stellen, würden wir uns sehr freuen.

 

Benötigt werden die Ausstellungsstücke bis 14. Nov. 2016.

 

Die Organisatoren der Sonderausstellung, Frau und Herr Neupert, Tel.: 09225/6109 oder das Fremdenverkehrsamt Stadtsteinach, Tel.: 09225/9578-24 stehen ihnen für Auskünfte gerne zur Verfügung.

Für ihre Unterstützung bedanken wir uns schon heute recht herzlich.

Sonderausstellung vom 27. November 2016 bis 08. Januar 2017

Anton Nagel

Gründer und ehemaliger Leiter des Stadtsteinacher Heimatmuseums

Das Stadtsteinacher Heimatmuseum ist das Lebenswerk von Herrn Anton Nagel, der sich von früher Jugend an für seine Heimatstadt eingesetzt hat. Wie kein anderer war Herr Nagel an der Geschichte, an der Vergangenheit und an historischen Sachverhalt der Stadt interessiert. Er hatte eine Vision die er zielstrebig umsetzte. Stadtsteinach braucht ein Museum in einem eigenen Gebäude. Im Schuppen der alten Fahrrad-Werkstatt Klöthe schlug 1979 die Geburtsstunde des Stadtsteinacher Heimatmuseums. Vier Jahre später zog die Einrichtung in das alte Schulhaus beim Anwesen Knoll um, seit 1989 findet man die Exponate im ehemaligen Sammethaus, das von der Stadt liebevoll umgebaut worden ist. Die Zeit, die Anton Nagel arbeitend in diesem Haus verbrachte summiert sich auf Jahre. Er verwaltete nicht nur das Stadtsteinacher Heimatmuseum, er war das Stadtsteinacher Heimatmuseum.

Die Stadt Stadtsteinach würdigte den Einsatz von Herrn Anton Nagel mit einer ihrer höchsten Auszeichnungen, die sie zu vergeben hat. Am 19. September 1985 verlieh sie ihm in einem Festakt die Bürgermedaille.

Am 07. August 1999 verstarb Herr Anton Nagel im Alter von 74 Jahre nach schwerer Krankheit.

Feuerschutz
Schusterwerkstatt

Wissenswertes

Seit nunmehr über 30 Jahren existiert das Stadtsteinacher Heimatmuseum und gibt Zeugnis über die Entwicklung der ehemaligen Kreisstadt im Frankenwald.

So mancher Besucher schwelgt in der Erinnerung seiner Jugend und Kindheit bei der Besichtigung der vielen Exponate, die das Museum beherbergt.

Das Stadtsteinacher Heimatmuseum befindet sich seit 1989 in einem Fachwerkbau des 17. Jahrhunderts an der Kulmbacher Straße unterhalb der Stadtpfarrkirche St. Michael. Das heutige Museumsgebäude hieß einst Torhaus, da dort der Torwächter für das damalig angrenzende Stadttor wohnte.

Im Heimatmuseum finden Sie in 13 Räumen mit 250 qm Ausstellungsfläche Geräte von Handwerkern (Schuhmacher, Schneider, Gerber, Sattler, Zimmerleute, Schreiner), aus Land- und Forstwirtschaft, ferner Maschinen sowie Zeugnisse der Volksfrömmigkeit, der Stadt- und Kirchengeschichte und der Schulgeschichte, sowie Exponate einer naturhistorischen Sammlung.

Kulturveranstaltungen im Heimatmuseum - 8. AWO-Kulturtreff

Am Freitag, 28. Oktober 2016, um 19:30 Uhr im Heimatmuseum

Aus den Erfahrungen der bisherigen Kulturtreffs heraus ist der 1. Vorsitzender der Arbeiterwohlfahrt, Heinz Nowack, zu dem Schluss gekommen, dass es in Stadtsteinach noch ungeahnte literarische und komödiantische Talente gibt. Diesen will die Arbeiterwohlfahrt mit der kommenden Veranstaltung eine Bühne geben. Zugesagt haben bereits Karl-Heinz Hoffmann, der für den musikalischen Teil zuständig ist, sowie Wolfgang Hoderlein, Helga Weiske, Hilde Madl, Marianne Nowack Knud Espig und Günther Ott sowie Roland Wolfrum. Zu hören sind sowohl humorvolle aber auch nachdenkliche Geschichten und Gedichte. Damit die Zuhörer auch Mitsingen können, werden bekannte Lieder gespielt. Textunsichere können sich mittels ausgelegter Liedtexte so richtig einbringen. Günther Ott und Knud Espig wagen sich zum zweiten Mal an einen Sketch von Jürgen von Manger, einem „Kind des Ruhrgebietes“, Thema diesmal „Der Schwiegermuttermörder“. Helga Weiske greift wieder in ihren unerschöpflichen Fundus. Zu hören sind zum Beispiel „Lindenbaum“, „Wetteraussichten“ und „Oh, Emanze!“. Wolfgang Hoderlein will statt von Gerd Böhm diesmal Geschichten von einem anderen oberfränkischen Autor vortragen. Roland Wolfrum hat vor Anekdoten des Altlandrates Kurt Held, der in seiner mehr als 44 Jahren währenden Arbeit im Kommunalamt so einiges erlebt hat, vorzutragen, aber evtl. auch vom Heimatdichter Jakob Hoffmann. Hilde Madl und Marianne Nowack wollen die Zuhörer mit ihren Textbeiträgen überraschen. Natürlich sind von Karl-Heinz Hoffmann die Klassiker „Die Dampfmaschine“, „Jesses sind die Männer dumm“ und „Drum funktionierts nicht mehr“ zu hören. Es wird also wieder ein rundum schöner Abend werden. Aber der Abend lässt noch Platz für weitere einheimische Akteure. Wer sich berufen fühlt, den Abend unter dem Motto „Spaß an der Freud'“ mitzugestalten, der möge sich bei Heinz Nowack, Telefon 09225/6789, melden.